Roséweine sind etwas ganz Besonderes. Nicht nur beim Farbton, sondern auch im Geschmack unterscheidet er sich von klassischen Weiß- und Rotweinen. Dank der großen Geschmacksvielfalt lässt sich Roséwein zu vielen Gerichten kombinieren. Hier ein Überblick, zu welchen Speisen er zu typisch saisonalen Gerichten passt.
Geschmackliche Vielfalt der Roséweine
Roséwein ist nicht gleich Roséwein – es gibt sehr leichte Sorten, aber auch angenehm frische sowie kräftige bis würzige Weine. Als sehr leicht und spritzig gilt etwa der Provence-Rosé, der ideal für leichte Frühlings- und Sommergerichte passt. Fruchtige und aromatische Roséweine, wie etwa ein spanischer Rosado, sind perfekt für den Sommer, während ein kräftiger und würziger Tavel Roséwein aus Frankreich hervorragend zu deftigen Gerichten im Winter harmoniert. Zu welchen Speisen ein Rosé idealerweise passt, hängt unter anderem von seinem Säuregehalt, der Süße und der Würze ab.
Frisch und leicht durch den Frühling
Ein leichter Roséwein mit fruchtigen Aromen passt perfekt zur gerade ganz neu erwachenden und vielfältig bunt blühenden Natur im Frühling. Etwa in der Spargelzeit, wenn die weißen Stangen ganz frisch auf den Teller kommen – serviert mit Kartoffeln und Sauce Hollandaise oder auch zu Fisch. Ebenfalls lecker schmecken im Frühling leichte Salate mit Ziegenkäse und Nüssen, aber auch Pasta mit Garnelen. Milde Roséweine harmonieren zudem nicht nur im Frühling mit Sushi und anderen asiatischen Spezialitäten.
Erfrischung im Sommer mit einem Rosé
An heißen Sommertagen darf es abends gerne mal ein erfrischendes Getränk sein. Warum nicht einen erfrischenden Rosé mit einer knackigen Säure trinken? Dazu passen Sommergerichte mit Garnelen, etwa gegrillte Garnelenspieße. Ein Fisch vom Grill ist ebenso lecker – herrlich dazu passen Kräuterbutter und Baguette. Aber auch mediterrane Antipasti sind ideale Begleiter zum Roséweingenuss. Noch mehr Erfrischung gibt es, wenn Roséwein mit einem leckeren Wassermelonen-Feta-Salat kombiniert wird. Herzhaft wird es dagegen mit einer Tapasplatte – am besten dazu passt ein spanischer Rosado. Sommer ist immer auch Erdbeerzeit, warum also nicht ein Gläschen zu frischen Erdbeeren kombinieren? Ein halbtrockener Rosé ist in Kombination mit den süßen Beeren ideal.
Würzig durch den Herbst
Natürlich gibt es auch passende Roséweine, die im Herbst gut schmecken und mit ihren würzigen Aromen zu Gerichten aus der deftigen Herbstküche passen. Ein Spätburgunder-Rosé etwa harmoniert perfekt mit einer leckeren Kürbissuppe und anderen Kürbisgerichten, die vorzugsweise im Herbst zubereitet werden. Ein deftiger Flammkuchen, aber auch ein leckeres Pilzrisotto schmecken im Herbst perfekt zu einem erdigen oder fruchtigen Rosé. Auch zu Maronen oder herbstlichen Nuss-Käse-Salaten schmeckt ein kühler Rosé richtig lecker.
Herzhafter und kräftiger Genuss im Winter
Im Winter dürfen Rosés ebenso wie Speisen gerne etwas deftiger und schwerer ausfallen. Dunkle, tanninreiche Rosés mit Würze sind dann die ideale Begleitung zu Fleischgerichten, etwa zu geschmortem Lamm, gebratener Ente oder deftigen Eintöpfen. Extrem lecker sind diese außerdem zu einer Käseplatte, die mit würzigen Käsesorten, Nüssen und Weintrauben serviert wird. Zu Schokoladendesserts passt als Kontrast sehr gut ein fruchtig-würziger Rosé.
Tipp: Um den persönlichen Favoriten unter den Rosés zu finden, kann man etwas experimentieren und je nach Geschmack mit verschiedenen Gerichten kombinieren. Ganz wichtig ist die ideale Trinktemperatur: Leichte Rosés sollten zwischen 8 und 10 °C, kräftigere Rosés zwischen 10 und 12 °C serviert werden.